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Zu Ihren Fragen geben wir die passenden Antworten


IP Kameras


Schließen Sie die IP Kamera über den Netzwerkanschluss mit einem geeigneten Ethernet-Kabel an Ihrem Router an, damit das Gerät sich mit Ihrem Netzwerk verbinden kann! Mit der Werkseinstellung ist die DHCP Funktion aktiviert, sodass die IP Kamera automatisch vom angeschlossenen Netzwerkrouter eine verfügbare, gültige IP Adresse zugewiesen bekommt.

Öffnen Sie Ihren IE Web Browser, geben Sie in die Adresszeile des Web Browsers die zugewiesene IP Adresse der Kamera, z.B. 192.168.1.101, ein!

Beim ersten Web Browser Zugriff auf die IP Kamera fragt Ihr Web Browser nach der Installation eines Plug-Ins um die Darstellung des Kamera Live Bilds zu ermöglichen. Sie können auf dem Button: Download klicken um sich das Plug-In als exe Datei herunter zu laden. Anschließend führen Sie diese Plug-In exe Datei aus.

Nach der erfolgreichen Installation des Plug-Ins führen Sie einen Neustart Ihres Web Browsers durch und rufen über die bekannte IP Adresse der Kamera diese erneut im IE Web Browser auf.

Im Web Browser öffnet sich das Anmeldefenster der IP Kamera. Wählen Sie beim Feld: Sprachauswahl Deutsch aus! Geben Sie den Benutzername (Standard: admin) und das Passwort (Standard: admin) ein um sich in das Betriebssystem der IP Kamera einzuloggen!

Wir empfehlen Ihnen die IP Kamera zuerst mit dem IP Kamera Searcher Tool in Ihrem Netzwerk zu suchen. Dieses können Sie über den folgenden Link herunterladen:

http://www.cenetec.eu/files/DVR_NVR_Kamera_Sucher.exe

Falls Sie die IP Kamera mit Hilfe des IP Kamera Searcher Tools ebenfalls nicht finden, liegt die Ursache in vielen Fällen daran, dass der Router die vorher, festgelegte IP Adresse (z.B. 192.168.1.168) der IP Kamera jetzt an einem anderen, neu angeschlossenen Netzwerkteilnehmer vergeben hat.

Belegt ein anderes Netzwerkgerät im Moment diese IP Adresse der Kamera, trennen Sie dieses neue Netzwerkgerät vom Router und suchen Sie nach der IP Kamera erneut.

Wenn Sie die IP Kamera anschließend gefunden haben, können Sie dieser über das IP Kamera Searcher Tool manuell eine neue IP Adresse zuweisen oder die Funktion: DHCP aktivieren, damit der Router der IP Kamera eine dynamische IP Adresse vergibt. Dieser Vorgang ist ausführlich in der jeweiligen Bedienungsanleitung enthalten.

Die Benachrichtigung über Email (oder FTP, Dropbox und GDrive) funktioniert nur in Zusammenhang mit den aktivierten Funktionen: Alarm aktivieren und Bewegungsmelder, siehe entsprechendes Kapitel im Handbuch. Sie müssen anschließend auch mindestens einen Bereich für die Bewegungserkennung markieren, siehe entsprechendes Kapitel im Handbuch!

Um die Bewegungserkennung zu aktivieren müssen Sie vorab im Menü: Alarm die Häkchen bei Alarm aktivieren, Bewegungsmelder und die entsprechenden Dienste (FTP, SMTP oder Cloud) zur Alarmierung setzen. Dann markieren Sie die Alarmbereiche im Menü: Bewegungserkennung. Anschließend richten Sie im Menü: Service den Dienst (FTP, SMTP oder Cloud) ein, den Sie für die Alarmierung bervorzugen.

Sie benötigen 2 unterschiedliche Email Accounts! Der erste Email Account wird als Absender benötigt, wo die IP Kamera die Aufnahme ablegt und der zweite ist der Empfänger, wohin die Email versendet wird.

Die IP Kamera benötigt den entsprechenden Zugriff auf den Email Account des Absenders und deshalb müssen Sie die Felder SMTP-Server, Port, Absender, Benutzer und Passwort vollständig und richtig ausfüllen - diese Informationen erhalten Sie direkt vom Email Server Anbieter bspw. von web.de, gmx.de, etc.

Bei positiver Bewegungserkennung legt die IP Kamera das aufgenommene JPG-Bild nur auf den Email Account des Absenders ab. Der Absender Email Account verschickt das Bild, nicht die IP Kamera.

Unsere Empfehlung: Sie legen sich einen neuen Email Account mit geeigneter Email Adresse (z.B. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) als Absender an. Der Empfänger, welcher benachrichtig werden möchte, kann Ihr bereits vorhandener Email Account sein.

Fazit: Die Software der IP Kamera funktioniert auf einfacher Weise wie ein Email Programm z.B. MS Outlook. Wie MS Outlook greift die IP Kamera Software auf einen eingerichteten Email Server zurück und übergibt diesem die Informationen der zu versendenden Email. Der Email Server verschickt dann diese Informationen als die eigentliche Email an einem Empfänger, welcher in erster Instanz ebenfalls ein Email Server ist.

Bitte beachten Sie, dass folgende Faktoren einen Einfluss auf die Latenzzeit und die Datenübertragung zwischen der IP Kamera und dem Aufnahmegerät (Rekorder, PC oder Server) haben können:

- Kabelqualität: Statt dem üblichen CAT5 Kabel empfehlen wir Ihnen CAT6/ FTP Kabel einzusetzen. Besonders bei längeren Kabelstrecken lohnt sich die Investition in die Kabelqualität.

- Kabelverlegung: Vermeiden Sie bei der Kabelverlegung Spannungsquellen oder hochfrequente Signale in der unmittelbaren Nähe zum Datenkabel!

- Bandbreite und Bitrate: Häufig befindet sich die IP Kamera in dem EINEN selben Netzwerk wie alle anderen Netzwerkgeräte. Beachten Sie bitte, dass zu viele Netzwerkgeräte (wie Smartphones, Tablet PCs, Desktop PCs, etc.) die Bandbreite des Netzwerks mit belasten! Wenn möglich stellen Sie am Netzwerk Video Rekorder die Option: VBR (Variable Bitrate) ein. Die beste Lösung wäre ein separates Netzwerk nur für das CCTV System zu verwenden.


Netzwerk Video Rekorder


Folgende Lösungen schlagen wir vor:

Bitte überprüfen Sie beim Konfigurieren am Netzwerk Video Rekorder die Richtigkeit des Benutzernamens und des Passworts von der verbundenen IP Kamera!

Bitte überprüfen Sie die eingestellte Bildauflösung vom Mainstream und vom Substream in der IP Kamera! Beide dürfen nicht höher sein als die maximal unterstützte Bildauflösung des NVRs!

Bitte überprüfen Sie, dass im Netzwerk Video Rekorder das gleiche Komprimierungsformat (Codec H.264 oder H.265) wie in der verbundene IP Kamera eingestellt ist!

Bitte überprüfen Sie, dass in der IP Kamera das gleiche Komprimierungsformat (Codec H.264 oder H.265) wie im verbundenen Netzwerk Video Rekorder eingestellt ist!

Bitte überprüfen Sie die eingestellte Bitrate des Netzwerk Video Rekorders! Dessen Bitrate darf nicht höher sein als die eingestellte Bitrate der verbundenen IP Kamera. Wir empfehlen Ihnen die Option: VBR (Variable Bitrate) bei den Bitrate Parmeter des Rekorders einzustellen.

Bitte überprüfen Sie, welches Onvif Protokoll die IP Kamera als Schnittstellenstandard besitzt! Der Rekorder besitzt Onvif 2.4. Das Onvif Protokoll der IP Kamera sollte mindestens Onvif 2.X oder Onvif Profil S sein.

Folgende Lösungen schlagen wir vor:

Bitte überprüfen Sie die eingestellte Bitrate des Netzwerk Video Rekorders! Dessen Bitrate darf nicht höher sein als die eingestellte Bitrate der verbundenen IP Kamera.

Bitte überprüfen Sie die Auslastung des Netzwerks! Bei zu vielen Netzwerkgeräten im gemeinsamen Netzwerk werden die Daten von der IP Kamera langsamer zum Netzwerk Video Rekorder übertragen.

Bitte überprüfen Sie die Kabelverlegung von der IP Kamera zum Router bzw. vom Netzwerk Video Rekorder zum Router! Das Datenkabel (Ethernetkabel) darf nicht parallel mit einem Spannungskabel > 220V AC verlegt werden.

Wir empfehlen zusätzlich STP oder FTP Datenkabel der Kategorie CAT-6 und höher für die Datenübermittlung zwischen IP Kamera und Router bzw. vom Netzwerk Video Rekorder zum Router einzusetzen.

Sie können ebenfalls WLAN IP Kameras anderer Hersteller mit unseren Netzwerk Video Rekordern verbinden. Bitte überprüfen Sie hierfür folgende Voraussetzungen:

1. Die WLAN IP Kamera unterstützt den selben Onvif Schnittstellenstandard wie der Netzwerk Video Rekorder.
2. Die WLAN IP Kamera befindet sich im gleichen Netzwerk mit dem Netzwerk Video Rekorder.

Somit ist es äußerst wahrscheinlich, dass die WLAN IP Kamera über das Netztwerk am Netzwerk Video Rekorder verbunden werden kann.

Wir empfehlen Ihnen das Tool: Onvif Device Manager über folgenden Link herunterzuladen: https://sourceforge.net/projects/onvifdm/

Nach der Installation können Sie mit diesem Software Tool die genaue Onvif Version der Netzwerk Kameras oder andere Netzwerkgeräte in Ihrem internen Netzwerk überprüfen.

Viele Hersteller geben nur sehr allgemein Onvif in der Beschreibung oder Datenblatt an, doch die genaue Onvif Version ist entscheidend. Die Onvif Version sollte mindestens 2.4 oder Onvif Profil S sein, damit die maximale Kompatibilität zwischen Netzwerkgeräten unterschiedlicher Hersteller erzielt werden kann.

Für eine zuverlässige Aufzeichnung bei Bewegungserkennung muss neben den Einstellungen im NVR ebenfalls in der verbundenen IP Kamera die entsprechende Funktion Bewegungserkennung aktiviert werden.

Markieren Sie in der IP Kamera den Bereich in dem die Bewegungserkennung aktiv sein soll. Der eingestellte Bereich zur Bewegungserkennung in der IP Kamera ist signifikant für die Bewegungserkennung im NVR.


Tribrid Video Rekorder


Mit unseren Tribrid Video Rekorder können Sie über die integrierte P2P Funktion auch auf alle angeschlossenen Analog bzw. AHD Kameras zugreifen.

Wählen Sie im Hauptmenü des Tribrid Video Rekorders das Menü: Netzwerk aus und gehen Sie in das Untermenü: P2P! Aktivieren Sie in diesem die P2P Funktion.

Laden Sie sich auf Ihrem Smart Phone oder Tablet PC dier kostenlose P2P App: FREEIP herunter und erzeugen für sich einen persönlichen Account. Anschließend scannen Sie den individuellen Geräte QR-Code, damit der Rekorder mit Ihrem Account verknüpft wird.

Sie können anschließend von überall und zu jeder Zeit auf den Tribrid Video Rekoder und die Live Bilder der angeschlossenen Analog, AHD oder IP Kameras zugreifen.

Selbst bei aktivierter DHCP Funktion des Tribrid Video Rekoders könnte es vorkommen, dass der Router diesem keine IP Adresse zuweisen kann.

Bitte informieren Sie sich über die eingestellte Subnetzmaske des angeschlossenen Routers! Es sind die ersten drei Nummern der IP Adresse, z.B. 192.168.1.XXX .

Geben Sie anschließend diese Subnetzmaske in die IP Adresse des Tribrid Video Rekoders ein!

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